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Zurück zur Schule – gesund & umweltfreundlich

In einigen Bundesländern hat sie bereits begonnen, in anderen geht sie in den nächsten Wochen wieder los: die Schule.

Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie auch der Schulstart problemlos und vor Allem möglichst umweltfreundlich von statten gehen kann.

1. Nicht zu viel einkaufen

Jedes Jahr zum Schulbeginn geht das Einkaufschaos wieder los: die Geschäfte sind voll, die Regale leer. Doch ist es eigentlich wirklich nötig, alles zu kaufen? Hat dein Kind tatsächlich alle Buntstifte aufgebraucht? Die Wasserfarben sind komplett leer? Wenn man mal darüber nachdenkt und überprüft, was noch alles vom letzten Schuljahr vorhanden und brauchbar ist, könnte man sicher auf den ein oder anderen Einkauf verzichten. Das Mäppchen muss nicht jedes Jahr mit einer neuen Kollektion Stiften ausgestattet werden.

2. Umweltfreundliche Produkte kaufen

Grundsätzlich tut man der Umwelt schon einen großen Gefallen, wenn man versucht, weitgehend auf Kunststoffe zu verzichten. Klar geht das nicht bei jedem Produkt, aber in vielen Fällen liegt die nachhaltige Alternative doch näher als gedacht. Inzwischen folgen schon fast alle Unternehmen dem „grünen“ Trend und haben umweltfreundliche Produkte im Sortiment. Diese erkennt man z.B. an Umweltsiegeln wie dem blauen Umweltengel oder dem FSC Siegel.

Eine große Auswahl an ökologischem Bedarf für die Schule findest du bei Schulstart.de.

  • Mäppchen
    Anstatt ein typisches Mäppchen aus Synthetikfasern zu erwerben, welches oft auch noch einige qualitativ minderwertige Stifte enthält, sollte man sich Alternativen aus Leder genauer anschauen. Die sind besser für die Umwelt und enthalten keine bedenklichen Schadstoffe.
  • Hefte
    Im Laufe eines Schullebens wird natürlich viel, viel Papier verbraucht. Nach Aussage des Umweltsiegels “Der blaue Engel” werden in Deutschland jedes Jahr über 200 Millionen Schulhefte beschrieben. Um den unnötigen Verbrauch von Holz, Energie und Wasser zu vermeiden, sollte die Wahl auf Recycling- oder Umweltschutzpapier fallen. Auf diese Weise können rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie eingespart werden. Und wenn du denkst, dass Recyclingpapier immer grau ist und die Tinte darauf verläuft, dann liegst du falsch: denn inzwischen gibt es auch umweltfreundliches Papier, dass der herkömmlichen Qualität in nichts nachsteht.
  • Lineal, Spitzer
    Bei diesen beiden Helfern kann ganz einfach auf Plastik verzichtet werden: Alternativen aus unlackiertem Holz oder Metall sind ebenso gut.
  • Stifte
    Bei Bunt- und Bleistiften sollte darauf geachtet werden, hochwertige Produkte aus unlackiertem Holz zu wählen, die weder Schwermetallpigmente noch Weichmacher enthalten. Filzstifte sollten möglichst keine Lösungsmittel enthalten, da das Einatmen gesundheitsschädlich ist,
  • Radiergummis
    Herkömmliche Kunststoffradiergummis bestehen oft aus bis zu 70% gesundheitsschädlichen Weichmachern und sollten somit gar nicht erst im Schulmäppchen landen. Besser: Alternativen aus Naturkautschuk.
  • Tintenkiller
    Die vermeintlich praktischen Helfer enthalten oft schädliche Lösungsmittel – das ist weder gesund, noch gut für die Umwelt. Am besten komplett darauf verzichten oder zumindest auf lösungsmittelfreie Produkte umsteigen.
  • Kleber
    Auch beim Kleber sollte darauf geachtet werden, Produkte ohne Lösungsmittel zu wählen. Diese sind auf Wasserbasis und daher unbedenklich.

3. Weitere Tipps für einen umweltfreundlichen Schulalltag

  • Mit Fahrrad, Bus oder in Fahrgemeinschaften zur Schule fahren – spart Geld und schont die Umwelt
  • Auch beim Pausenbrot darauf achten, möglichst wenig Einwegverpackungen zu verwenden und anstelle einer Plastikbrotbox oder –Flasche besser auf unbedenkliche und umweltfreundliche Edelstahlprodukte wie die von ECO Brotbox umsteigen. Da bietet sich aktuell besonders das praktische Schulstarter Set an 🙂